Einsatz nach schwerem Verkehrsunfall auf A7

Am frühen Morgen des 29.11.2021 ereignete sich auf der A7 zwischen den Anschlussstellen Niederstotzingen und Langenau Fahrtrichtung Ulm ein schwerer Verkehrsunfall. Laut Polizei fuhr ein PKW auf einen LKW auf, wurde noch mehrere Meter mitgeschleift und geriet dann in Brand. Ersthelfer befreiten die schwerverletzten Insassen aus dem brennenden Fahrzeug. 

Trotz des schnellen Eingreifens der Feuerwehr war ein Übergreifen der Flammen auf den Sattelauflieger nicht mehr zu verhindern. Um die benötigten Wassermengen für das Löschen bereitstellen zu können, waren neben der Feuerwehr Herbrechtingen auch die Feuerwehren Bissingen, Giengen und Langenau im Einsatz.  Es war schnell absehbar, dass eine längere Sperrung der Richtungsfahrbahn notwendig ist.

Durch die winterliche Witterung war die Autobahnmeisterei mit dem Winterdienst beschäftigt. Um 5:30 wurden wir dann vom Führungs- und Lagezentrum Ulm beauftragt eine Ausleitung der A7 bei Niederstotzingen und eine Sperrung der Auffahrt Niederstotzingen durchzuführen. Innerhalb von kurzer Zeit konnten wir dies bewerkstelligen. 

Während der Vollsperrung kam es auf der Landstraße unter der Autobahn zu einem Verkehrsunfall zwischen einem PKW und einem LKW.  Unsere Helfer übernahmen die Absicherung der Unfallstelle. Nachdem ein hinzugezogener Rettungswagen die betroffene PKW-Fahrerin untersucht hatte und die Polizei den Unfall aufgenommen hatte übernahmen wir die Reinigung der Fahrbahn. 

Gegen um 9 Uhr wurde der ASB Langenau hinzugezogen, um die seit Stunden in ihren Fahrzeugen ausharrenden Fahrzeugführer, die in der Sperrung standen, mit warmen Getränken zu versorgen. Der dafür notwendige Bereitstellungsraum wurde an der Abfahrt Niederstotzingen aufgebaut. Wir konnten auch hier bei der Kraftstoffversorgung den ASB unterstützen. 

Gegen  ca. 13 Uhr konnte dann die Vollsperrung aufgehoben werden. Der GKW, MzKW und MTW-OV konnte wieder in den Ortsverband fahren und mit der Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft beginnen.

Für den MTW-TZ hatte die Polizei aber eine neue Aufgabe: Da immer noch Bergungsarbeiten stattfanden und Teile der Fahrbahn blockiert waren, sollten wir als Vorwarner agieren. Erst gegen 15:10 war die Fahrbahn vollständig beräumt und wir konnten die Maßnahme beenden.  Um 15:50 waren alle Fahrzeuge wieder Einsatzbereit im Ortsverband und die 13 beteiligten Helfer konnten nach Hause zu ihren Familien.  

Wir danken unseren ehrenamtlichen Helfer für Ihre hervorragende Arbeit und möchten uns bei unseren Arbeitgebern und Familien für die Unterstützung bedanken.

Beteiligte Fahrzeuge