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Einsatz: Vermisstensuche in Königsbronn

Am frühen Abend des 01.06.2023 wurde das Technische Hilfswerk (THW) Heidenheim zu einem Einsatz alarmiert – der Vermisstensuche in Königsbronn. Eine 83-jähriger Mann war am Vortag als vermisst gemeldet worden, und das THW Heidenheim wurde beauftragt, die Führungsstelle für die anderen THW-Einheiten zu übernehmen.

Neben dem THW waren auch die Polizei, Feuerwehren, Rettungsdienste, Bergwacht und Rettungshundestaffeln an der Vermisstensuche beteiligt.

Der Zugtrupp des THW Heidenheim, bestehend aus 4 Helfern, rückte sofort aus, um den Einsatzort zu erreichen. Ihre Hauptaufgabe bestand darin, die anderen THW-Einheiten zu koordinieren, insbesondere das THW Tübingen mit ihrer Fachgruppe Ortung (Fgr O), mit speziell ausgebildeten Rettungshunden, und ihrem Trupp Unbemannte Luftfahrtsysteme (Tr UL), der mit Drohnen ausgestattet ist. Auch das THW Ellwangen mit ihrem Trupp UL war beteiligt.

Nachdem das THW Heidenheim die Führungsstelle eingerichtet hatte, begannen sie mit der Koordination der Einsatzkräfte vor Ort. Die Informationen und Aufträge der Einsatzleitung des Deutschen Roten Kreuz (DRK) wurden sorgfältig aufgenommen und an die entsprechenden Einheiten weitergeleitet. Die Kommunikation spielte eine entscheidende Rolle, um den Einsatz reibungslos ablaufen zu lassen und die Ressourcen effektiv einzusetzen.

Führungsstelle mit Lagekarte

Die Fachgruppe Ortung des THW Tübingen wurde aktiv in die Suche einbezogen. Die Rettungshunde spielten dabei eine entscheidende Rolle. Mit ihrer feinen Nase und ihrer speziellen Ausbildung waren sie in der Lage, die Spur des Vermissten aufzunehmen und die Einsatzkräfte zu dessen möglicher Position zu führen. Die Teams aus Hundeführern und ihren Rettungshunden arbeiteten eng mit den anderen Einheiten zusammen, um ihre Suchgebiete zu koordinieren und mögliche Hinweise auf den Verbleib des Vermissten zu finden. Zusätzlich unterstützten das THW Tübingen und das THW Ellwangen den Einsatz mit ihren Drohnen des Trupps UL, die eine Luftbildüberwachung durchführten und aus der Vogelperspektive nach der vermissten Person suchten.

Dank der engen Zusammenarbeit und effektiven Koordination aller beteiligten Organisationen konnte den vermissten Mann schließlich lebendig gefunden werden. Die Erleichterung und Freude über dieses positive Ergebnis waren bei allen Einsatzkräften spürbar.

Border-Collie-Dame Aila mit ihrer Rettungshundeführerin.

Der erfolgreiche Einsatz der beteiligten Organisationen verdeutlicht erneut die Bedeutung der ehrenamtlichen Arbeit. Die Einsatzkräfte stellen ihre Fähigkeiten, ihr Wissen und ihre Ausrüstung in den Dienst der Gemeinschaft und leisten einen unschätzbaren Beitrag zum Schutz und zur Sicherheit der Bevölkerung.

Abschließend möchten wir unseren Dank und unsere Anerkennung an alle beteiligten Einsatzkräfte aussprechen. Ihr Engagement und Ihre Professionalität haben dazu beigetragen, dass der Mann lebendig gefunden wurde und eine potenziell gefährliche Situation erfolgreich bewältigt wurde.